Steuern sind Raub! – Dir wird mehr genommen, als du glaubst
Das Verständnis des Steuersystems, in dem man lebt, ist für den erfolgreichen Vermögensaufbau von entscheidender Bedeutung. Denn das Steuersystem ist nicht nur eine riesige Umverteilungsmaschine, sondern auch ein schwarzes Loch der Verschwendung, das enorme Ressourcen für die Selbstverwaltung verschlingt. Steuergelder werden ineffizient verpulvert und der bürokratische Apparat zur Selbstverwaltung unaufhaltsam aufgebläht. Und dabei wird still, heimlich und sehr effizient der Großteil deines hart verdienten Geldes abgeschöpft und aufgefressen.
Du gehst jeden Tag zur Arbeit, verdienst dein Gehalt – doch das, was am Ende tatsächlich in deiner Tasche landet, ist nur ein Bruchteil dessen, was du eigentlich erarbeitet hast. Das Ganze ist so genial getarnt, dass die meisten den vollen Umfang dieses Raubzuges nicht einmal merken. Denn das System ist bewusst so gestaltet, dass du nicht wirklich bemerkst, wie viel dir wirklich weggenommen wird. Es fängt bereits damit an, dass dein eigentlicher Bruttolohn verschleiert wird – du siehst nur den reduzierten Betrag, den dein Arbeitgeber offiziell ausweist, während die wahren Kosten deiner Arbeit ca. 21% höher sind. Und kaum ist dieses versteuerte Geld bei dir angekommen, musst du auch gleich wieder Steuern zahlen. Du wirst erschrecken, wenn dir der gesamte Umfang dieses Raubzuges bewusst wird.
Die Illusion der fairen Besteuerung
Viele Menschen glauben, Steuern seien ein notwendiges Übel, um öffentliche Dienstleistungen zu finanzieren. Doch die Realität ist weitaus vielschichtiger. Der Staat greift mit beiden Händen in deine Tasche und nimmt sich, was er will. Er finanziert damit seinen immer weiter wachsenden bürokratischen Apparat, der sich nicht nur selbst am Leben erhält, sondern sich immer weiter aufbläht, um dich noch mehr und effektiver enteignen zu können. Wenn du nichts dagegen tust, bleibt dir am Ende nur ein Bruchteil deines hart erarbeiteten Geldes über. Du denkst, ich übertreibe? Wusstest du, dass dir durch direkte und indirekte Steuern oft mehr als 70 % deines Einkommens weggenommen werden? Offiziell nennt man das Steuerpolitik – in Wahrheit ist es legale Enteignung, oder einfach gesagt: Raub.
Die brutale Realität: Wieviel dir wirklich genommen wird
Dieses Bürokratiemonster zeigt seine wahre Kreativität und Effizienz, wenn es darum geht, neue Wege zu finden, um dein Geld einzuziehen. Schau dir doch alleine mal die bloße Anzahl der in Deutschland erhobenen Steuerarten an, wie kreativ dieses Monster doch sein kann. Allein die Vielzahl kreativer und wohlklingender Namen für die über 50 Steuerarten in Deutschland zeigt, wie geschickt das System konstruiert ist, um den wahren Ausmaß dieses gigantischen Raubzuges zu verschleiern. Hast du dich jemals gefragt, welchen Zweck all diese wohlklingenden Steuerbezeichnungen eigentlich haben, wenn Steuern in Deutschland gar nicht zweckgebunden sind? Ja, du hast richtig gehört! „Steuern sind Geldleistungen, die nicht eine Gegenleistung für eine besondere Leistung darstellen“ (§ 3 Abs. 1 Abgabenordnung).
Es wird zum Beispiel eine „Ökosteuer“ eingeführt. Hört sich nach einer guten Absicht an, denn wir wollen doch alle die Umwelt schützen, richtig? Weißt du, wofür die Ökosteuer eigentlich eingeführt wurde? Das Hauptziel der Steuer war die Stabilisierung der Renten, denn ca. 90% der Einnahmen fließen in die Stabilisierung des Renten- und Sozialsystems. Eine Erhöhung der Rentenbeiträge oder die Steuer einfach Rentensteuer zu nennen, könnte den Steuerzahler ja auf die Idee bringen, das System zu hinterfragen. Also wird man eben kreativ.
Die Liste mit 50 in Deutschland erhobenen Steuerarten demonstriert eindrucksvoll die volle Pracht der Kreativität dieses Bürokratiemonsters Einnahmequellen unter wohlklingenden Namen zu erschließen. Und jedes Jahr entstehen weitere Steuern oder bestehende werden erhöht, damit diese Monster immer weiter wachsen kann, alles unter dem Mantel der Gerechtigkeit.
Ertragsteuern (direkte Steuern)
- Abgeltungsteuer (Steuer auf Kapitalerträge)
- Einkommensteuer (Steuer auf das Einkommen natürlicher Personen)
- Körperschaftsteuer (Steuer auf das Einkommen von juristischen Personen)
- Kapitalertragsteuer (Steuer auf Kapitalerträge, Vorauszahlung auf Einkommensteuer)
- Lohnsteuer (Einkommensteuer auf Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit)
- Solidaritätszuschlag (Ergänzungsabgabe zur Einkommen- und Körperschaftsteuer)
- Gewerbesteuer (Steuer auf gewerbliche Einkünfte von Unternehmen)
- Wegzugssteuer (Steuer bei Wegzug ins Ausland, Teil der Einkommensteuer nach § 6 AStG)
- Kirchensteuer (Steuer für Mitglieder einer anerkannten Religionsgemeinschaft)
- Bauabzugsteuer (Quellensteuer auf Bauleistungen)
Besitz- und Substanzsteuern
- Grundsteuer A (für land- und forstwirtschaftliche Flächen)
- Grundsteuer B (für bebaute und bebaubare Grundstücke)
- Grundsteuer C (für unbebaute Grundstücke mit Wohnbebauungspotenzial, ab 2025)
- Kraftfahrzeugsteuer (Steuer auf Fahrzeugbesitz)
- Vermögensteuer (derzeit ausgesetzt, Steuer auf Vermögen natürlicher Personen)
Rechtsverkehrsteuern (Steuern auf Rechtsgeschäfte)
- Grunderwerbsteuer (Steuer auf Erwerb von Immobilien)
- Versicherungsteuer (Steuer auf Versicherungsprämien)
- Rennwett- und Lotteriesteuer (Steuer auf Glücksspiel- und Wettereinsätze)
- Luftverkehrsteuer (Steuer auf Flugtickets)
- Erbschaftsteuer (Steuer auf Erwerb durch Erbschaft)
- Schenkungsteuer (Steuer auf Erwerb durch Schenkung)
- Zölle (Steuer auf Einfuhr von Waren aus dem Ausland)
Verbrauchsteuern
- Alkoholsteuer (Steuer auf alkoholische Getränke, früher Branntweinsteuer)
- Alkopopsteuer (Steuer auf alkoholhaltige Mischgetränke)
- Biersteuer (Steuer auf Bier)
- Energiesteuer (Steuer auf Energieerzeugnisse, früher Mineralölsteuer)
- Stromsteuer (Steuer auf elektrischen Strom)
- Tabaksteuer (Steuer auf Tabakwaren)
- Kaffeesteuer (Steuer auf Kaffeeprodukte)
- Schaumweinsteuer (Steuer auf Schaumweine)
- Zwischenerzeugnissteuer (Steuer auf alkoholische Zwischenerzeugnisse)
Aufwandsteuern (kommunale Steuern)
- Vergnügungsteuer (z. B. auf Spielautomaten, Sexclubs, Wettbüros)
- Hundesteuer (Steuer auf Hunde)
- Pferdesteuer (in manchen Kommunen)
- Zweitwohnungsteuer (Steuer auf Zweitwohnungen)
- Jagdsteuer (regionale Steuer auf Jagdausübung)
- Fischereisteuer (regionale Steuer auf Fischereiausübung)
- Bettensteuer (auch Kulturförderabgabe; Steuer auf Hotelübernachtungen)
- Bootssteuer (regionale Steuer auf Motorboote)
- Kurtaxe (kommunale Abgabe in Kurorten)
- Straßenreinigungsgebühr (kommunale Gebühr für Straßenreinigung)
- Straßenausbaubeiträge (kommunale Abgabe für Straßenbau und -ausbau)
Umsatzsteuern
- Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer auf Waren und Dienstleistungen)
- Einfuhrumsatzsteuer (Steuer auf importierte Waren)
Spezielle Steuerarten und Abgaben
- Spielbankabgabe (Abgabe von Spielbanken)
- Feuerschutzsteuer (Steuer zur Finanzierung des Brandschutzes)
- Schankerlaubnissteuer (regionale Steuer für Gaststätten mit Alkoholausschank)
- Straßenbenutzungssteuer für Lkw (Lkw-Maut, steuerähnliche Gebühr)
- Getränkeverpackungssteuer (regionale Steuer, z. B. in Tübingen, auf Einwegverpackungen)
- Feuerwehrabgabe (regionale Sonderabgabe für Feuerwehrfinanzierung)
- Deichabgabe (regionale Abgabe für Hochwasserschutz in Küstenregionen)
- Altlastenbeitrag (regionale Abgabe auf Deponieentsorgung)
- Deponiesteuer (regionale Steuer auf Ablagerung von Abfällen)
- Vergnügungssteuer für Freizeitparks (kommunal variabel)
- Fischereischeinsteuer (regionale Steuer beim Erwerb eines Fischereischeins)
- Jagdscheinsteuer (regionale Steuer beim Erwerb eines Jagdscheins)
- Wettbürosteuer (kommunale Steuer auf Wettbüros)
- Zweitwohnungssteuer (kommunale Steuer auf Zweitwohnsitze)
- Wettaufwandsteuer (kommunale Steuer auf Sportwetten)
- Wasserentnahmeabgabe (regionale Abgabe für die Entnahme von Wasser)
- Beherbergungsteuer (kommunale Steuer auf entgeltliche Übernachtungen)
- Regenwasserabgabe (kommunale Abgabe auf Einleitung von Regenwasser ins Abwassersystem)
Wie du systematisch ausgeplündert wirst – die Rechnung
Um die tatsächliche Steuerlast zu verdeutlichen, werfen wir einen Blick auf ein konkretes Beispiel. Die folgende Grafik zeigt die tatsächliche Abgabenlast eines durchschnittlichen Arbeitnehmers. Viele glauben, ein Bruttogehalt von 3.771 € zu verdienen, doch das ist bereits die erste Täuschung. Denn das tatsächliche Bruttogehalt, also die Gesamtkosten für den Arbeitgeber, liegt bei 4.503,52 €. Bereits hier wird also fast ein Fünftel des Einkommens verschleiert und dem Arbeitnehmer gar nicht erst ausgewiesen.
Der offiziell ausgewiesene Bruttolohn beträgt 3.771,00 €. Nach Abzug von Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und Sozialabgaben reduziert sich dieses Einkommen jedoch drastisch auf nur noch 1.913,58 € Netto. Doch die Abzocke ist damit noch lange nicht vorbei. Jeder Euro, den du ausgibst, unterliegt weiteren Verbrauchssteuern. Am Ende des Monats bleibt tatsächlich nur noch ein Nettoeinkommen von 1.181,46 € übrig.
Das bedeutet, dass von den 4.503,52 €, die dein Arbeitgeber für dich aufwendet, die du also auch mindestens erwirtschaften musst, nur 26,2 % tatsächlich in deiner Tasche landen. Der restliche Anteil von 73,8 % verschwindet in den Taschen des Staates – sei es durch Einkommenssteuern, Sozialabgaben oder Verbrauchssteuern.
Diese Berechnung zeigt schonungslos, dass du fast neun Monate im Jahr für Vater Staat schuften darfst, bevor du tatsächlich für dich selbst verdienst. Und das ist nur ein Beispiel – je nach Einkommen und Konsumverhalten kann die effektive Abgabenlast sogar noch höher liegen.
Steuern gestalten – Es liegt in deiner Hand
„Kein Steuerpflichtiger ist verpflichtet, den Sachverhalt so zu gestalten, dass ein Steueranspruch entsteht„, dies bestätigen einem sogar die Gerichte. Vielmehr „steht es jedem frei, Steuern zu vermeiden und eine Gestaltung zu wählen, die eine geringere Steuerbelastung nach sich zieht“.
Doch um Steuern legal zu minimieren, muss man das Steuersystem verstehen. Wer nicht weiß, welche Abgaben fällig werden, welche Freibeträge existieren und welche Gestaltungsmöglichkeiten es gibt, wird jedes Jahr weiter ausgenommen wie eine Weihnachtsganz. Deshalb habe ich mich nicht nur mit dem deutschen Steuersystem auseinandergesetzt. Mein Ansatz lautet: „Gehe dorthin, wo du am besten behandelt wirst„
Mein Wissen über verschiedene Steuerkonzepte und legale Möglichkeiten die eigenen Steuerabgaben zu gestalten, habe ich in weiteren Artikeln beschrieben. Dort gehe ich detaillierter auf das deutsche Steuersystem ein, aber auch auf andere Modelle, die sich für mich als Alternativen darstellt haben.
- Marsaxlokk (Malta): Sehenswürdigkeiten, Markt & St. Peter’s Pool - 12. September 2025
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